Archiv der Kategorie: Presse

Pressebereich des Kölner Kreidekreis e.V.
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„ICH WÜNSCHE MIR, DASS UNSERE PATENSCHAFT EIN LEBEN LANG HÄLT!“

Mike Hemmersbach ist das erste Patenkind des Kölner Kreidekreises, das Mitglied im Verein wird. Er ist 28 Jahre alt und seit sechs Jahren mit seinem Paten verbunden. In dieser Zeit haben die beiden viele gemeinsame Erlebnisse gesammelt und eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut. Im Interview erzählt Mike, was ihm die Patenschaft bedeutet und warum er auch anderen Kindern und Jugendlichen Mut machen möchte, diesen Schritt zu wagen.

Mike, wie würdest du dich jemandem vorstellen, der dich noch nicht kennt?

Ich bin Mike Hemmersbach und wohne in Köln. In meiner Freizeit fahre ich gerne mit der Bahn in andere Städte, gehe schwimmen oder spazieren und mache Cheerleading. Ein großes Hobby von mir sind Ton- und Video-Aufnahmen von den Bahnfahrten.

Vor sechs Jahren hast du deinen Paten kennengelernt. Erinnerst du dich noch an eure erste Begegnung?

Ja, klar. Thomas kam damals in meine Wohngruppe und hat sich vorgestellt. Ich fand ihn direkt sympathisch.

Was habt ihr in all der Zeit gemeinsam erlebt?

Oh, so viel, dass ich Stunden bräuchte, um alles aufzuzählen. Besonders wichtig ist mir, dass er eine Vertrauensperson für mich ist. Am Anfang in der Corona-Zeit sind wir viel spazieren gegangen. Mit der Zeit haben wir dann viele Ausflüge und Kurzurlaube gemacht, zum Beispiel nach Berlin, Karlsruhe, Bad Rappenau, Wiesbaden, Österreich, Hamburg und Lübeck – alles sehr schöne Erlebnisse, an die ich gerne zurückdenke. Ich hoffe, dass wir auch in Zukunft viel miteinander unternehmen und vielleicht wieder gemeinsam Urlaub machen können.

Was macht ihr heute zusammen?

Schwimmen gehen, spazieren, reden, zusammen essen. Kürzlich waren wir im Phantasialand, der Kreidekreis hatte dafür noch Gutscheine vom LVR übrig. Leider war das Wetter nicht so toll, aber Spaß hat es trotzdem gemacht.

Was glaubst du, warum funktioniert eure Patenschaft so gut?

Ich glaube, weil wir uns sehr gut verstehen und praktisch auf einer Wellenlänge sind. Das finde ich richtig gut.

Wie hast du den Kölner Kreidekreis kennengelernt?

Das war 2017. Damals wohnte ich noch in Rösrath. Meine damalige Bezugsbetreuerin fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte, jemanden zu haben, mit dem ich regelmäßig etwas außerhalb der Wohngruppe unternehmen kann. Sie erzählte mir vom Kölner Kreidekreis, und so bin ich zu dem Verein gekommen.

Du bist jetzt das erste Patenkind, das selbst Vereinsmitglied geworden ist. Herzlichen Glückwunsch! Was bedeutet dir das?

Das ist mir sehr wichtig, weil ich auch andere dazu ermutigen möchte, eine Patenschaft möglich zu machen. Es gibt viele Kinder und Jugendliche, die einfach allein sind. Manche haben keine Familie, bei anderen schafft es die Familie aus unterschiedlichen Gründen nicht, regelmäßig Kontakt zu halten. Für diese Kinder kann eine Patenschaft sehr wertvoll sein.

Inzwischen bist du 28 Jahre alt und damit offiziell aus der Betreuung durch den Verein herausgewachsen. Eure Patenschaft besteht aber weiter. Wie fühlt sich dieser Schritt für dich an?

Ich sehe das positiv. Ich bin gespannt auf die neuen Herausforderungen und blicke optimistisch in die Zukunft. Das ist für mich das Wichtigste.

Was wünschst du dir für deine nächsten Jahre im Kölner Kreidekreis?

Ich wünsche mir, dass unsere Patenschaft weiterhin besteht. Außerdem möchte ich als Mitglied vielleicht auch ein paar Aufgaben im Verein übernehmen. Ich freue mich auf diese neue Herausforderung und bin gespannt, was sich daraus entwickelt.

Was möchtest du anderen potenziellen Patenkindern mit auf den Weg geben?

Mein Rat ist ganz klar: Einfach mal versuchen! Fragt eure Betreuer nach dem Kölner Kreidekreis und einer Patenschaft und schaut, ob es mit dem Paten oder der Patin klappt. Nur wenn man es versucht, kann man herausfinden, ob es funktioniert. Und wenn es nicht klappt, muss man eben weiterschauen, wer infrage kommt.

Bei mir war es ja auch so. Ich hatte zunächst einen anderen Paten, der sich nach einiger Zeit von mir distanziert hat. Ich habe dann immer wieder im Verein angerufen und nachgefragt, weil es mir wichtig war, einen Paten zu haben. Schließlich habe ich Thomas kennengelernt – und jetzt kennen wir uns schon seit sechs Jahren. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht!

Vielen Dank, lieber Mike, für deine Zeit und das spannende Gespräch!

KÖLNER KREIDEKREIS FÜR PUBLIKUMSPREIS NOMINIERT – BITTE ABSTIMMEN

Voting beim Deutschen Engagementpreis läuft vom 1. bis 29. Oktober

September 2026. Das Patenschaftsprojekt des Kölner Kreidekreises e. V. aus Niederkassel-Rheidt ist für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises 2026 nominiert. Der Preis macht zivilgesellschaftliches Engagement in Deutschland sichtbar und fungiert als Dachpreis ausschließlich für Projekte, die bereits mit einem anderen Engagementpreis ausgezeichnet wurden. Im Falle des Kölner Kreidekreises war das im Vorjahr der Ehrenamtspreis der Stadt Köln, „KölnEngagiert 2025“. „Wir finden diese Nominierung ganz großartig“, sagt Kreidekreis-Vorstand Thomas Preuß, „denn sie bedeutet, dass unsere Arbeit nicht nur hier im Köln-Bonner Raum, sondern deutschlandweit wahrgenommen wird!“

Der Kölner Kreidekreis betreut derzeit fast 70 Patenschaften zwischen ehrenamtlichen Erwachsenen und Kindern, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen, die in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe leben. Die Paten-Tandems treffen sich im Schnitt etwa alle zwei Wochen, und das zuverlässig über viele Jahre hinweg. „Unsere Patinnen und Paten, die sich ehrenamtlich engagieren, erwarten dafür keinen Applaus“, meint Preuß. „Umso mehr zählt es, wenn sich jemand die Zeit nimmt, ihnen über das Publikums-Voting Danke zu sagen. Jede Stimme zeigt ihnen, dass ihr Engagement gesehen wird!“

Der Deutsche Engagementpreis 2026 wird am 26. November in Berlin vergeben. Darunter sind Preise in fünf Kategorien, deren Träger von einer Jury ausgewählt werden, sowie der Publikumspreis. Über ein Online-Voting kann jeder deutschlandweit für seinen Favoriten abstimmen, und zwar vom 1. bis zum 29. Oktober. Knapp 500 Projekte und Personen kämpfen um die Gunst des Publikums. Die drei Initiativen mit den meisten Stimmen werden dann ebenfalls Ende November ausgezeichnet – verbunden mit Preisen in Höhe von 10.000, 7.500 und 5.000 Euro.

Hier geht es zur Abstimmung:

https://www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis/nominierte/6695-koelner-kreidekreis-e-v

Zur Bestätigung der Stimme müsst Ihr Eure Handynummer eingeben und einen SMS-Code bestätigen! Dadurch wird verhindert, dass Leute mit derselben Telefonnummer mehrfach für dieselbe Sache abstimmen.

So funktioniert die Abstimmung (noch bis 29. Oktober):

Schritt 1: Den Link aufrufen und auf „Jetzt abstimmen“ klicken

Schritt 2: Telefonnummer eingeben und Code anfordern

Schritt 3: SMS-Code eingeben und Stimmabgabe bestätigen

Text zum Bild oben:

Durch den Gewinn des Ehrenamtspreises der Stadt Köln, KölnEngagiert 2025, wurde der Kölner Kreidekreis für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Noch bis zum 29. Oktober läuft die Online-Abstimmung für den Publikumspreis. Im Bild links Dr. Ralf Heinen für die Stadt Köln, neben ihm Ute Wiedemeyer, Harriet Gehring, Sabine Krieger und Thomas Preuß vom Kölner Kreidekreis (v. l.). (Bild: Peter Nierhoff)

POSTCODE LOTTERIE UNTERSTÜTZT KÖLNER KREIDEKREIS MIT 30.000 EURO

Niederkasseler Verein erhält Förderung für Patenschaften mit Heimkindern.

August 2026. Die Postcode Lotterie fördert das Projekt der Wegbegleiter-Patenschaften des Kölner Kreidekreises e. V. in Niederkassel-Rheidt mit 30.000 Euro. Das Geld fließt in die Anbahnung, Vermittlung und Begleitung ehrenamtlicher Patenschaften für Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 15 Jahren, die in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe leben.

Dank der finanziellen Unterstützung kann der Verein zahlreichen Kindern und Jugendlichen, die nur sehr wenig oder gar keinen Kontakt mehr zu ihrer Kernfamilie haben, ehrenamtliche Wegbegleiter-Paten und -Patinnen an die Seite stellen. „Damit bauen diese jungen Menschen, die dauerhaft in einer Wohngruppe leben, langfristige, verlässliche Beziehungen zu erwachsenen Personen außerhalb ihrer Einrichtung auf“, sagt Kreidekreis-Vorstand Thomas Preuß. „Das Besondere daran: Unsere ehrenamtlichen Patinnen und Paten kümmern sich nicht professionell um die Kinder und Jugendlichen, sondern sind aus rein altruistischen Motiven für sie da!“

Der Kölner Kreidekreis betreut derzeit über 60 Patenschaften mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in einer Altersspanne von 5 bis 27 Jahren, wobei sich die Paten-Tandems im Schnitt etwa alle zwei Wochen treffen. „Die Mittel der Postcode Lotterie fließen jedoch ausschließlich in die Patenschaften mit Kindern im Alter von 5 bis 15 Jahren“, erklärt Preuß. „Die Arbeit mit der älteren Zielgruppe können wir aktuell über andere Fördermittel sicherstellen.“

Die Anbahnung und Begleitung der Patenschaften wird seit dem 1. August übrigens von nun vier hauptamtlichen Mitarbeiterinnen übernommen. Für die nachhaltige Finanzierung seiner Arbeit ist der Verein auf kontinuierliche Spenden und Fördergelder angewiesen.

Katja Diemer, Head of Charities bei der Postcode Lotterie, und Thomas Preuß zeigen sich dankbar, dass die Teilnehmer*innen der Postcode Lotterie in Nordrhein-Westfalen mit dem Kauf ihrer Lose den Kölner Kreidekreis unterstützen. Diemer ergänzt: „Gemeinsam mit dem Kreidekreis und zahlreichen weiteren Organisationen, die wir seit dem Start unserer Lotterie bereits unterstützt haben, setzen wir uns für Mensch und Natur und damit für eine bessere Welt ein. Für die Umsetzung seines Projekts wünschen wir dem Kölner Kreidekreis alles Gute und viel Erfolg.“


„VIER LECKERE KEKSE“ GEGEN „BUNTE TÜCHER“ UND „DIE WILDE ACHTERBAHN“

Kölner Kreidekreis feiert in Bergisch Gladbach sein Sommerfest mit rund 80 Gästen und Spiele-Olympiade.

Niederkassel, Juli 2026. Mit rund 80 Gästen hat der Kölner Kreidekreis Mitte Juli sein alljährliches Sommerfest in Bergisch Gladbach gefeiert. Der Verein aus Niederkassel vermittelt langfristige, verlässliche Patenschaften für Kinder und Jugendliche in Wohngruppen im Rheinland.

Höhepunkt des Nachmittags war eine Spiele-Olympiade für die Kinder und Jugendlichen, Patinnen und Paten sowie Betreuer*innen der Jugendhilfe. Sie traten in elf Teams in freundschaftlichen Wettbewerben gegeneinander an – unter kreativen Namen wie „Die vier leckeren Kekse“, „Die bunten Tücher“ oder „Die wilde Achterbahn“. Die Stationen reichten von Dosenwerfen und einem 24-Teile-Puzzle bis hin zu einem Guide-Me-Parcours mit Augenbinde. In der Füllstand-Challenge ging es darum, binnen zwei Minuten Wasser aus einem Eimer in einen anderen, entfernten Eimer zu transportieren; dabei beeindruckte das Gewinner-Team mit kaum für möglich gehaltenen fünf Litern.

Patin Stephie und ihr Patenschützling Cristina waren zum wiederholten Male dabei und schrieben ins Gästebuch: „Danke, dass es Euch gibt. Ihr macht nicht nur viele Kinder, sondern auch uns Patinnen glücklich!“ Angehende Patinnen, wie Hanne und Petra, zeigten Freude über das gemeinsame Erlebnis und lobten die starke Gemeinschaft des Kreidekreises: „Es macht Spaß, mit so vielen engagierten Menschen zusammen zu sein.“

Unterstützt wurde das Fest in diesem Jahr von zwei Kölner Service-Clubs: Vier junge Männer des Round Table 118 grillten Würstchen, Grillkäse und vegetarische Alternativen. Das Team um Präsident Fabian Taube meinte: „Wir freuen uns riesig, dass wir dabei sein und einen warmen Beitrag leisten konnten!“ Frauen des Rotaract-Clubs Köln um Präsidentin Doreen Heuer kümmerten sich um die Kreativ-Station, an der Kinder und Jugendliche flache Kieselsteine bunt bemalten.

Außerdem gab es eine Cocktail-Bar mit alkoholfreien Cocktails und am Ende Zuckerwatte für alle – hergestellt aus Bonbons mit Erdbeer-, Zitronen- oder Johannisbeer-Geschmack. Vorstand Thomas Preuß dankte allen Helferinnen und Helfern für ihr selbstloses Engagement.

ZWEI ABENDE VOLLER MUSIK, GÄNSEHAUT UND GEMEINSCHAFT

Der Malermeister Thomas Klemstein erspielt mit Benefizkonzerten in Mondorf 1200 Euro für den Kölner Kreidekreis

Niederkassel, März 2026. Zwei besondere Konzertabende in der Kneipe Op de Eck in Niederkassel-Mondorf standen ganz im Zeichen der Musik und des guten Zwecks: Der Malermeister und Musiker Thomas Klemstein spielte an zwei aufeinanderfolgenden Freitagen im März Benefizkonzerte zugunsten des Kölner Kreidekreises e. V. und begeisterte sein Publikum. Der Verein hat seinen Sitz in Niederkassel-Rheidt und ist Träger der freien Jugendhilfe. Er vermittelt Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in Wohngruppen im Rheinland leben, ehrenamtliche Patinnen und Paten, die ihnen langfristig zuverlässig zur Seite stehen.

Klemstein ist seit über 50 Jahren musikalisch aktiv und vielen durch seine Auftritte mit der Band Under Cover unplugged bekannt. Mit den beiden Konzerten erfüllte er sich einen langgehegten Wunsch: erstmals ein Soloprogramm auf die Bühne zu bringen. Dabei präsentierte der Musiker eine persönliche Auswahl von Songs, die er auch auf seiner YouTube-Seite veröffentlicht hat, darunter Klassiker von Udo Jürgens, Elton John, Billy Joel oder Supertramp.

Der Eintritt zu den Konzerten war bewusst frei; stattdessen bat Klemstein um Spenden für einen guten Zweck. Die Idee, den Kölner Kreidekreis zu unterstützen, kam über den Kontakt zu Sabine von Klitzing zustande, hauptamtliche Referentin für Patenschaften im Verein.

Die Resonanz war überwältigend: Am ersten Freitag fanden sich rund 80 Gäste ein, am zweiten Termin etwas weniger – der Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Viele Besucher sangen begeistert mit, unter anderem bei Liedern von BAP und den Bläck Fööss. Sabine von Klitzing beschrieb die Atmosphäre als „phänomenal, wie in einem Irish Pub – nur auf Deutsch“.

In den Konzertpausen stellten von Klitzing und Geschäftsführerin Ute Wiedemeyer die Arbeit des Kölner Kreidekreises vor und sammelten Spenden im Publikum. Mit großem Erfolg: An beiden Abenden kamen insgesamt über 1200 Euro zusammen. Auch der Wirt der Kneipe zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Abende. Aufgrund der positiven Resonanz denken alle Beteiligten bereits über eine Wiederholung im kommenden Jahr nach.

Die Benefizkonzerte haben eindrucksvoll gezeigt, wie Musik Menschen zusammenbringen und gleichzeitig Gutes bewirken kann – ein Gewinn für alle Teilnehmenden sowie insbesondere die Patenkinder des Kölner Kreidekreises.

Thomas Klemstein, sonst mit seiner Band Under Cover unplugged unterwegs, erfüllte sich mit den Solo-Konzerten in der Mondorfer Kneipe Op de Eck einen langgehegten Wunsch. Mit zwei Benefizkonzerten spielte der Musiker über 1200 Euro für den Kölner Kreidekreis ein.

KÖLNER KREIDEKREIS FEIERT 20-JÄHRIGES BESTEHEN

Jubiläumsempfang in Niederkassel-Uckendorf

Sein 20-jähriges Bestehen hat der Kölner Kreidekreis e. V. aus Niederkassel-Rheidt am 1. März mit einem großen Jubiläumsempfang in der Alten Schule Uckendorf gefeiert. Zum Auftakt brachte Sing Swing, der Frauenchor im Männer-Gesang-Verein (MGV) 1849 Rheidt, die über 80 Gäste mit einem Ständchen in Stimmung. Anschließend gratulierte Matthias Großgarten, Bürgermeister der Stadt Niederkassel, dem gemeinnützigen Verein zu seinem „ganz besonderen Jubiläum“. Er bedankte sich für „das Engagement, den sozialen Einsatz, die Menschlichkeit sowie das Schaffen einer guten Zukunft für viele Kinder“. Der Kölner Kreidekreis ist Träger der Freien Jugendhilfe und vermittelt Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in Wohngruppen im Rheinland leben, ehrenamtliche Patinnen und Paten, die ihnen langfristig zuverlässig zur Seite stehen.

Matthias Großgarten, Bürgermeister der Stadt Niederkassel
Matthias Großgarten, Bürgermeister der Stadt Niederkassel, dankte dem Kölner Kreidekreis und seinen Patinnen und Paten für ihr soziales Engagement und ihre Menschlichkeit.

Video-Botschaft von Janine Kunze

In einer Video-Botschaft hob die Schauspielerin und Moderatorin Janine Kunze, seit kurzem neue Schirmherrin des Kölner Kreidekreises, die Leistung des Vereins und seiner zahlreichen Ehrenamtlichen hervor: „Die Patinnen und Paten zeigen den Kindern: Ich interessiere mich für dich. Du bist wichtig. Ich bleibe. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Diese Botschaft kann ein Leben verändern!“, betonte Kunze. „Ich danke euch von ganzem Herzen für euren Einsatz, für das, was ihr für diese Kinder tut. Nichts ist wichtiger, als Liebe zu geben und Liebe zu zeigen. Vielen, vielen Dank!“

Der Frauenchor Sing Swing sang zum Auftakt drei Lieder.

Podiumsdiskussion: Patin und Patenkind sind „eine Familie“

Es folgte eine Podiumsdiskussion, moderiert von Kreidekreis-Vorstand Dietmar Schnelle, in der die Wegbegleiter-Patin Corina Heger und die 25-jährige Tamara Welp aus ihrer langjährigen Patenschaft berichteten. „Wir sind inzwischen nicht mehr Patenkind und Patentante, sondern eher wie eine Familie“, befanden beide. Raimund Hamacher, Teamleiter einer interkulturellen Wohngruppe in Köln-Ostheim, ging auf die Vorteile einer Patenschaft für seine jungen Bewohner ein: „Die Begegnungen bedeuten unseren Jugendlichen sehr viel. Sie erleben in der Freizeit etwas, was andere nicht erleben. Sie haben jemanden außerhalb der Wohngruppe, den sie immer kontaktieren können“, sagte Hamacher. „Das gibt ihnen mehr Halt im Leben und eine Beziehungsperson, mit der sie künftige Herausforderungen im Leben gemeinsam meistern können.“

Vorstand Dietmar Schnelle (links) und Geschäftsführerin Ute Wiedemeyer (rechts) überreichten Vereinsgründerin Edeltraud Preuß zum Dank für ihr Wirken und ihre Inspiration einen Geschenkekorb.

Ehrung für Vereinsgründerin Edeltraud Preuß

Vorstand Thomas Preuß blickte kurz zurück auf die Gründung des Kölner Kreidekreises durch Edeltraud Preuß und ihre Familie im Jahr 2006 sowie einige historische Meilensteine, insbesondere auf die zuletzt zahlreicher gewordenen Ehrenamtspreise und das Wachstum des Vereins. Aktuell zählt der Kölner Kreidekreis über 170 Mitglieder und betreut mehr als 60 Patenschaften. Vorstände und Geschäftsführung dankten Edeltraud Preuß für ihren langjährigen Einsatz und ihre Inspiration, die so vielen jungen Menschen geholfen habe. Als Zeitstrahl mit kurzen Texten und Fotos aufbereitet, hingen wichtige Momente der letzten 20 Jahre als großes Banner an der Wand.

Den musikalischen Schlusspunkt des Programms setzten Lea Hüttemann an der Querflöte und Felix Reckers an der Gitarre, unter anderem mit einer Komposition von Maurice Ravel.

Die Podiumsdiskussion wurde moderiert von Kreidekreis-Vorstand Dietmar Schnelle (rechts). Wegbegleiter-Patin Corina Heger (links) und die 25-jährige Tamara Welp berichteten aus ihrer langjährigen Patenschaft, Raimund Hamacher erläuterte die Bedeutung einer Patenschaft für die jugendlichen Bewohner seiner interkulturellen Wohngruppe. Felix Reckers und Lea Hüttemann aus Königswinter setzten den musikalischen Schlusspunkt des abwechslungsreichen Jubiläumsprogramms.

KÖLNER KREIDEKREIS GEWINNT JANINE KUNZE ALS SCHIRMHERRIN

Niederkassel/Köln, Januar 2026. Der Kölner Kreidekreis e. V. mit Sitz in Niederkassel-Rheidt hat die Schauspielerin und Moderatorin Janine Kunze als Schirmherrin für sich gewonnen. Der gemeinnützige Verein hat über 170 Mitglieder und wird am 11. Februar 20 Jahre alt. Er vermittelt langfristige Patenschaften für Kinder und Jugendliche, die im Rheinland in Wohngruppen („Kinderheimen“) leben und außerhalb ihrer Einrichtung keine erwachsene Vertrauensperson haben. Die ehrenamtlichen Wegbegleiter-Patinnen und -Paten treffen sich regelmäßig mit ihnen, verbringen gemeinsame Zeit und stehen ihnen langfristig zur Seite. Damit ersetzen sie ein Stück weit die Familien, zu denen die Kinder und Jugendlichen kaum oder gar keinen Kontakt mehr haben.

Kennengelernt hatten sich Janine Kunze und der Kölner Kreidekreis im September bei der Verleihung des Ehrenamtspreises „KölnEngagiert 2025“, mit dem der Verein ausgezeichnet wurde.

Die Übernahme der Schirmherrschaft begründet die Schauspielerin wie folgt: „Als ich im vergangenen Jahr zum ersten Mal vom Kölner Kreidekreis gehört habe, hat mich vor allem eines sehr berührt: dass es hier nicht um kurzfristige Hilfe oder symbolische Aktionen geht, sondern um echte, langfristige Beziehungen. Kinder und Jugendliche, die in Heimen leben, werden dort gut betreut – nur eines fehlt vielen: eine verlässliche erwachsene Bezugsperson außerhalb des Systems der Jugendhilfe. Jemanden, der einfach da ist, Zeit schenkt, Interesse zeigt.“

Viele dieser Kinder machten schon früh die Erfahrung, dass Erwachsene kommen und wieder gehen: ihre Eltern, Erzieherinnen, Betreuer und Vormunde, betont Kunze. Oft müssten sie in ihrer Vita die Wohngruppe wechseln, hätten immer wieder neue Bezugspersonen. „Die Patinnen und Paten des Kölner Kreidekreises zeigen ihnen das Gegenteil: Ich bleibe. Ich interessiere mich für dich. Du bist wichtig. Diese Botschaft kann ein Leben verändern! Das Engagement des Kölner Kreidekreises und seiner Patinnen und Paten, die sich über viele Jahre etwa alle zwei Wochen mit ihren Patenkindern treffen, ist nachhaltig und unglaublich wertvoll. Deshalb habe ich die Schirmherrschaft sehr gerne übernommen!“, sagt die Kölnerin.

Aktuell sucht der Verein für rund 30 Kinder und Jugendliche ehrenamtliche Patinnen und Paten im Großraum Köln-Bonn.

Janine Kunze, Schauspielerin und Moderatorin
Janine Kunze, Schauspielerin und Moderatorin

„Das Engagement des Kölner Kreidekreises und seiner Patinnen und Paten, die sich über viele Jahre etwa alle zwei Wochen mit ihren Patenkindern treffen, ist nachhaltig und unglaublich wertvoll. Deshalb habe ich die Schirmherrschaft sehr gerne übernommen!“, sagt Janine Kunze. (Bild: Janine Kunze)

Janine Kunze (rechts) und ein Team des Kölner Kreidekreises hatten sich im September 2025 bei der Preisverleihung des Ehrenamtspreises „KölnEngagiert 2025“ im Historischen Rathaus der Stadt Köln kennengelernt. Im Bild steht Kunze neben den Vorständen Sabine Krieger (links) und Thomas Preuß sowie Kreidekreis-Geschäftsführerin Ute Wiedemeyer (2. von links). (Bild: Peter Nierhoff)
Janine Kunze (rechts) mit Vorständen und Geschäftsführung des Kölner Kreidekreises

Janine Kunze (rechts) und ein Team des Kölner Kreidekreises hatten sich im September 2025 bei der Preisverleihung des Ehrenamtspreises „KölnEngagiert 2025“ im Historischen Rathaus der Stadt Köln kennengelernt. Im Bild steht Kunze neben den Vorständen Sabine Krieger (links) und Thomas Preuß sowie Kreidekreis-Geschäftsführerin Ute Wiedemeyer (2. von links). (Bild: Peter Nierhoff)

IMHOFF-STIFTUNG EHRT KÖLNER KREIDEKREIS ALS BESSERMACHER

Sondeförderung von 5.000 Euro

Niederkassel/Köln, Dezember 2025. Der Kölner Kreidekreis e. V. mit Sitz in Niederkassel-Rheidt ist von der Imhoff-Stiftung als „Bessermacher“ für Köln gewürdigt worden. Die Ehrung ist mit einer Sonderförderung in Höhe von 5.000 Euro verbunden, die der Verein vollständig in seine Vermittlung von ehrenamtlichen Patenschaften für Heimkinder fließen lässt.

Anlass für die Bessermacher-Aktion war das 25-jährige Bestehen der Stiftung. „Das wollten wir würdig begehen“, erklärte die Stiftungs-Vorsitzende, Susanne Imhoff, bei der Preisverleihung am 4. Dezember im Historischen Rathaus. „Aber wir wollten nicht uns feiern, sondern die, für die unsere Stiftung seinerzeit gegründet wurde: diejenigen, die Köln besser machen!“ Insgesamt wurden 25 gemeinnützige Vereine ausgezeichnet. Über 600 Privatpersonen hatten der Stiftung 180 Vereine vorgeschlagen, die ihr Leben in Köln in den letzten Jahren bereichert haben. „Wir sind überwältigt von der Vielfalt, Tiefe und Menschlichkeit des Engagements, das uns in diesen Vorschlägen begegnet ist“, sagte Imhoff: „Diese 25 Vereine stehen stellvertretend für all jene, die Köln jeden Tag ein Stück besser machen. Für alle, die hinschauen, anpacken, gestalten und zusammenbringen.“

Der Zufall entscheidet: Drei von 25 Vereinen erhalten Extra-Förderung

Der Preisverleihung im Historischen Rathaus mit rund 300 Gästen war eine Einführung in den Festakt in kleiner Runde im Schokolodenmuseum wenige Tage zuvor vorausgegangen. Das Museum hatte der Schokoladen-Unternehmer Hans Imhoff bauen lassen. Hier hielten Geschäftsführerin Annette Imhoff und weitere Prominente der Stadt kurze Laudationes auf alle Bessermacher; es wurden Urkunden überreicht und große Glaskugeln mit den Namen der Vereine befüllt. Diese hingen dann beim Festakt im Rathaus vier Tage später anonym an einem künstlerischen „Weihnachtsbaum“ aus Holz. Als Höhepunkt der Veranstaltung griff ein Schreiner-Auszubildender per Zufall von den 25 Kugeln drei heraus, deren Bessermacher-Vereine zusätzlich zu den jeweils 5.000 Euro weitere 20.000 Euro erhielten.

Der Kölner Kreidekreis ist zwar nicht unter den drei extra geförderten Vereinen, was Vorstand Thomas Preuß aber nicht anficht: „Ich glaube, hier im Saal hätte jeder jedem diesen Bonus gegönnt“, sagte er. „Zumal wir in diesem Jahr zwei Ehrenamtspreise und nun die Bessermacher-Auszeichnung erhalten haben. Diese hohe Wertschätzung und die damit verbundenen Fördergelder machen uns unfassbar glücklich. Nichts davon hätten wir uns zu Anfang des Jahres träumen lassen!“

Das Kreidekreis-Team nach der Ehrung
Das Kreidekreis-Team nach der Ehrung durch die Imhoff-Stiftung
Weihnachtsmarkt in Köln
Blick vom Balkon des Historischen Rathauses auf den Weihnachtsmarkt
Vorstände des Kölner Kreidekreises
Dietmar Schnelle und Thomas Preuß aus dem Vorstand des Kölner Kreidekreises nahmen im Schokoladenmuseum die Urkunde und eine kunstvoll gegossene Schokoladentafel in Empfang

EHRENAMTSPREIS DER STADT KÖLN UND PREISGELD VON 3000 EURO

Kölner Kreidekreis gewinnt Ehrenamtspreis „KölnEngagiert 2025“

Niederkassel/Köln, September 2025. Der Kölner Kreidekreis e. V. mit Sitz in Niederkassel-Rheidt ist mit dem Ehrenamtspreis „KölnEngagiert 2025“ ausgezeichnet worden, verbunden mit einem Scheck in Höhe von 3000 Euro. Der Preis wurde dem gemeinnützigen Verein am 7. September im Historischen Rathaus der Stadt Köln verliehen. Aus 160 Vorschlägen hatte eine unabhängige Jury acht ehrenamtlich tätige Einzelpersonen und Gruppen ausgewählt. „Ich danke Ihnen allen für Ihren Einsatz“, sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker. „Zusammen mit 220000 anderen Ehrenamtlichen in Köln setzen Sie ein Zeichen gegen die Spaltung der Gesellschaft und halten diese Stadt am Laufen!“

Laudator Dr. Ralf Heinen, ehrenamtlicher Bürgermeister und Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses der Stadt Köln, würdigte den Kölner Kreidekreis für sein 2006 ins Leben gerufenes Patenschafts-Projekt: Ehrenamtliche Patinnen und Paten begleiten in ihrer Freizeit Kinder und Jugendliche, die im Rheinland in Heimen leben. Viele dieser jungen Menschen haben außerhalb ihrer Einrichtung keine Vertrauensperson. Die Wegbegleiter-Paten treffen sich regelmäßig mit ihnen, verbringen gemeinsame Zeit und stehen ihnen langfristig zur Seite.

„Jeder kann etwas gegen die Einsamkeit anderer tun!“

Thomas Preuß, der Vorsitzende des Kölner Kreidekreises, bedankte sich bei Henriette Reker, bei der Stadt Köln und der Jury für die Auszeichnung. Er rief die Anwesenden dazu auf, in ihrem eigenen Umfeld dazu beizutragen, Kindern und Jugendlichen aus Kinderheimen das Leben und den Übergang in die Welt außerhalb ihrer Einrichtungen zu erleichtern: „Wir wissen, dass diese Kinder im Kindergarten und in der Schule nur schwer Freundschaften schließen. Und später, beim Übergang in den eigenen Haushalt, sind sie oft sehr einsam.“ Dem wolle der Verein mit seinen ehrenamtlichen Patenschaften vorbeugen. „Jeder hier im Raum könnte seine eigenen Kinder und Enkel ermuntern, andere, die nicht so behütet aufwachsen wie sie selbst, anzusprechen oder zu sich nach Hause einzuladen,“ wünschte sich der Kreidekreis-Vorstand. „Damit wäre schon viel gegen die Einsamkeit und für die Integration getan!“

Nach der Überreichung der Urkunde und des Preisgeld-Schecks trug sich das vierköpfige Team des Kölner Kreidekreises in das Gästebuch der Stadt Köln ein: Thomas Preuß, Kassenwartin Sabine Krieger, Patin Harriet Gehring und Geschäftsführerin Ute Wiedemeyer. Der Eintrag preist Köln als „soziale, inklusive und weltoffene Stadt“. Ein Großteil der Patenkinder, Patinnen und Paten des Kölner Kreidekreises lebe hier, heißt es weiter. Der Grußtext des Kreidekreises schließt mit den Worten: „Wir sind stolz, im Geiste der Stadt Köln und ihrer Werte zu wirken und damit ein Stück zu diesem besonderen Gemeinschaftsgefühl beizutragen.“

Das vierköpfige Team des Kölner Kreidekreises freut sich über die öffentliche Anerkennung und ein Preisgeld von 3000 Euro für sein Projekt. Links im Bild Dr. Ralf Heinen, der als ehrenamtlicher Bürgermeister und Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses der Stadt Köln die Laudatio auf den Verein hielt. Daneben Ute Wiedemeyer, Harriet Gehring, Sabine Krieger und Thomas Preuß vom Kölner Kreidekreis (v. l.). (Bild: Peter Nierhoff)

(c) für alle Gruppenfotos: Peter Nierhoff (4)

GYMNASIUM AM OELBERG ERLÄUFT 4.300 EURO FÜR KÖLNER KREIDEKREIS

Für Patenschaften mit Kindern und Jugendlichen in Heimen

Niederkassel/Königswinter, Juli 2025. Das Gymnasium am Oelberg, Königswinter-Oberpleis, hat dem Kölner Kreidekreis e. V. mit Sitz in Niederkassel-Rheidt einen Scheck über 4.301,62 Euro überreicht. Die Summe stammt aus dem diesjährigen Sponsorenlauf der Schule, der von Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern der Oberstufe organisiert wurde. Die symbolische Spendenübergabe fand am letzten Schultag vor den Sommerferien im Gymnasium statt.

Ute Wiedemeyer, Geschäftsführerin des Kölner Kreidekreises, zeigte sich sehr dankbar für das Engagement aller Beteiligten: „Die Spende hilft uns sehr bei der weiteren Finanzierung unseres Projekts, in dem wir ehrenamtliche Patenschaften für Heimkinder im Rheinland vermitteln.“ Denn jeder junge Mensch verdiene es, von der Gesellschaft gesehen und nicht allein gelassen zu werden. Wiedemeyer wandte sich mit ihren Dankesworten direkt an die Schülerschaft: „Ihr seid nicht nur mitgelaufen, sondern für andere gelaufen. Das kann man gar nicht hoch genug bewerten. Solange sich junge Menschen wie ihr auf diese Weise für andere einsetzen, mache ich mir um die Zukunft und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft keine Sorgen!“

Schulleiter Dr. Michael Fröhlich äußerte sich stolz über den Einsatz der Schülerschaft: „Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Herzblut unsere Schülerinnen und Schüler bei der Sache waren – sowohl auf der Laufstrecke als auch in der Organisation. Dass wir mit dem Erlös gleich zwei wertvolle Initiativen unterstützen können, macht das Ganze umso bedeutungsvoller.“

Insgesamt kamen beim Sponsorenlauf 24.523,56 Euro zusammen. Ein weiterer Verein erhält denselben Betrag wie der Kölner Kreidekreis; der verbleibende Rest fließt in die Klassenkassen sowie in die Anschaffung einer modernen Musikanlage für die Schule.

Der Kölner Kreidekreis betreut derzeit über 60 Patenschaften mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in Wohngruppen unter anderem in Königswinter und weiteren Städten im Rhein-Sieg-Kreis, in Köln und in Bonn leben. Viele dieser jungen Menschen haben außerhalb ihrer Einrichtung keine feste Vertrauensperson. Die Wegbegleiter-Paten verbringen regelmäßig Zeit mit ihren Patenkindern und stehen ihnen langfristig zur Seite. „Unsere Ehrenamtlichen ersetzen damit ein Stück weit die Familien, zu denen die Kinder und Jugendlichen keinen Kontakt mehr haben“, sagt Wiedemeyer. Auch die Patinnen und Paten kommen aus der Region. „So ist sichergestellt, dass sich die Paten-Tandems etwa alle zwei Wochen treffen können“, erläuterte sie bei der Spendenübergabe. Auf diese Weise könnten verlässliche, vertrauensvolle Beziehungen wachsen.

Ute Wiedemeyer, Geschäftsführerin des Kölner Kreidekreises (4. von links), bei der symbolischen Scheckübergabe im Gymnasium am Oelberg am letzten Schultag vor den Ferien. Den Scheck übergibt ihr der frischgebackene Abiturient Leo Zensen. Rechts im Bild Schulleiter Dr. Michael Fröhlich, links der stellvertretende Schulleiter Ingo Küll.  (Bild: Gymnasium am Oelberg)

Ute Wiedemeyer, Geschäftsführerin des Kölner Kreidekreises (4. von links), bei der symbolischen Scheckübergabe im Gymnasium am Oelberg am letzten Schultag vor den Ferien. Den Scheck übergibt ihr der frischgebackene Abiturient Leo Zensen. Rechts im Bild Schulleiter Dr. Michael Fröhlich, links der stellvertretende Schulleiter Ingo Küll.  (Bild: Gymnasium am Oelberg)